Blackjack

Blackjack
© Photographer: Serge Black | Agency: Dreamstime.com
Seit dem Aufkommen des Blackjacks reisst seine Beliebtheit nicht ab. Anfänger ebenso wie erfahrene Spieler finden Gefallen an der Mischung aus Glück und Können, sowie die Magie des Karten Gebens. Mit dem Entstehen zahlreicher Online Casinos hat Blackjack ein noch viel grösseres Interesse geweckt, weil man von zu Hause aus spielen kann. Was für den Laien wie reiner Zufall aussieht, ist für den Profi ein berechenbares Muster, welches aber nicht sehr einfach zu erlernen ist.
Geschichte des Blackjack
Über die Herkunft des Blackjacks ist man sich nicht einig. Der Zeitpunkt wird auf das Mittelalter geschätzt und die Ideen zum Spiel wurden womöglich aus verschiedenen Kartenspielen zusammen getragen. Vielleicht haben auch die Chinesen einen Einfluss gehabt, aber auch da ist man sich nicht sicher. Sie haben bereits vor über 4000 Jahren Glücksspiele entwickelt und davon könnte etwas durch die "fahrenden Händler" zu uns gelangt sein. Vergleicht man Black Jack mit Spielen wie "Seven-and-a-Half", "Quinze" und ähnlichen Kartenspielen dann fällt eine Gemeinsamkeit auf. Für den Sieg ist das Erreichen einer bestimmten Punktzahl Bedingung bzw. man muss versuchen so nah wie möglich an diese Vorgabe heran zu kommen!
Blackjack Spielregeln
Die Spielregeln des Blackjacks sind denkbar einfach. Ein Spieler tritt gegen die Bank an. Das Ziel ist es mit seinen Karten möglichst nahe an 21 Punkte heran zu kommen oder eben genau 21 Punkte zu treffen. Wenn das Spiel beginnt, werden die Einsätze getätigt und danach bekommen der Spieler und die Bank jeweils 2 Karten. Während die Bank ihre Karten zunächst verdeckt halten darf(diese Regel variiert), muss der Spieler seine Karten aufdecken. Wenn er noch eine Karte möchte, dann signalisiert er das dem Kartengeber mit einem Klopfen auf den Tisch oder er sagt "noch eine". Dies kann er so oft tun wie er möchte, Hauptsache er überschreitet nicht die 21 Punkte, dann ist er nämlich raus (überkauft) und hat die Runde verloren. Hört er beispielsweise mit 19 Punkten auf und sagt "stop", dann ist die Bank am Zug. Nun deckt sie ihre Karten auf und versucht auch möglichst nahe an die 21 Punkte heran zu kommen. Dabei muss sie mindestens bis 17 Punkte ziehen. Wenn sie 17 Punkte oder mehr erreicht hat, darf die Bank keine Karte mehr ziehen. Damit wird der subjektive Spieleinfluss des Kartengebers vermieden. Wer von beiden die höhere Punktzahl ohne Auszuscheiden erreicht gewinnt. Sollten Bank und Spieler dieselbe Punktzahl haben, hat die Bank den Vorteil und gewinnt!
Nun zur Punkteverteilung. Beim Blackjack wird ein 52-Kartendeck verwendet. Das heisst die Zahlen 2-10, sowie Bube, Dame, König und Ass sind jeweils 4-mal vertreten. Die Karten mit Ziffern entsprechen ihrer aufgedruckten Zahl. Bube, Dame und König zählen jeweils 10 Punkte. Das Ass dagegen kann 11 oder 1 Punkt wert sein. Wenn ein Spieler bereits 12 Punkte hat und ein Ass bekommt, dann wäre er mit 23 Punkten ausgeschieden. Da aber das Ass auch nur 1 Punkt zählen kann, besitzt er 13 Punkte und kann weiter spielen.
Die Regeln für die Einsätze sind von Casino zu Kasino verschieden. Es gibt z.B. die Möglichkeit des "Doppeln". Wenn der Spieler mit seinen ersten zwei Karten die Punktzahl 9,10 oder 11 besitzt dann kann er seinen Einsatz verdoppeln. Er erhält dann allerdings nur noch eine Karte vom Geber. Diese Regel wurde eingeführt, weil ein Spieler mit 9,10 oder 11 Punkten nur noch eine 10-Punktekarte benötigt und dann mit hoher Wahrscheinlichkeit den Gewinn einfährt. Desweiteren besteht die Möglichkeit für Zusatzwetten, welche allerdings nicht in den ursprünglichen Regeln vorkommen.
Die Gewinnverteilung sieht vor, dass ein Spieler, der mehr Punkte als die Bank hat, einen Gewinn in Höhe seines Einsatzes bekommt. Das macht die Gewinnverteilung bei Spielen mit mehreren Personen sehr einfach und vermeidet Streitigkeiten bei der Auszahlung. Jeder Spieler tritt praktisch für sich allein gegen die Bank an!