Craps - die Geschichte und die Craps-Spielregeln

Craps
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Craps wird auch als Craps Shooting oder Seven Eleven bezeichnet und ist ein Würfelspiel der besonderen Art. Gerade in den amerikanischen Staaten wird dieses Würfelspiel gerne betrieben. Hierbei dreht sich alles um die Zahl 7, welche in manchen Momenten den sofortigen Sieg und zu einem anderen Zeitpunkt des Spiels die sofortige Niederlage bedeuten kann.
Geschichte von Craps
Craps gilt als eine vereinfachte Form des englischen Spiels Hazard und wurde von Bernard de Mandeville im Jahre 1813 eingeführt. Das Wort Craps steht dabei für das englische Wort Crab für Krabbe. Vor dem Spiel Hazard gab es das arabische Azzahr, welches dann von Kreuzrittern im 16. Jahrhundert nach Europa gebracht worden sein soll.
Hazard kam mit den Siedlern über den Atlantik nach Kanada und wurde durch die Weiterentwicklung zu Craps, einem Spiel mit zwei normalen Würfeln. Immer schon von vielen Amerikanern gespielt, fand Craps dann auch seinen Weg in die Casinos und wurde noch populärer. Den zweiten Schub bekam das Spiel dann mit der Geburt der Online Casinos.
Interessant ist, dass die Craps Spielregeln trotz der vielen Aufschwünge so gut wie nie verändert wurden und das Spiel denselben Reiz wie vor 200 Jahren ausübt!
Spielregeln Craps
Für den Anfang wird ein Werfer der Würfel (Shooter) bestimmt, welcher dann auch seinen Einsatz macht. Alle anderen Spieler können dann gegen ihn wetten und der Shooter macht seinen Wurf mit zwei Würfeln.
Mit einer 7 oder 11 gewinnt der Shooter sofort, Beide Zahlen werden als "natural" bezeichnet. Mit einer 2, 3 oder 12 ist er dagegen sofort raus. Hierfür gilt das Wort "Crap". Mit allen anderen Zahlen muss der Shooter noch einmal werfen und es gelten weitere Regeln. Gelingt es ihm dieselben Augenzahl noch einmal zu würfeln, dann hat er ebenfalls gewonnen. Mit einer 7 hat er augenblicklich verloren. Alle anderen Augenzahlen zwingen ihn zum weiter würfeln, bis dann eine Entscheidung gefallen ist! Dabei zählt jedes Mal die Augensumme und nicht der Wert der einzelnen Würfel. Es sind also mehrere Kombinationen möglich, um dieselbe Augenzahl erreichen zu können!
Im Falle des Sieges darf der Shooter die Würfel weiter geben oder erneut würfeln. Wirft er beim ersten Versuch einen "Crap" dann darf er einen neuen Einsatz bestimmen und kann die Würfel ebenfalls weiter geben oder behalten. Verliert der Shooter durch den Wurf einer 7 im zweiten Versuch, so muss er die Würfel an seinen rechten Nachbarn abgeben. Behält der Shooter die Würfel so hat er kein Recht, Gewinne von der Bank zu nehmen.
Dies sind die ursprünglichen Regeln für Craps. Für die Casino Spiele wurden die Regeln verändert. Hierbei wettet jeder Spieler für sich gegen die Bank. Der Shooter kann solange Würfeln wie ihm der Sinn danach steht. Im Kasino kann dann auf verschiedene Varianten des Shooters gewettet werden.
Beim "Pass" wetten die Mitspieler auf den Sieg des Shooters, welchen er, laut den Regeln, im ersten Wurf mit einer 7 oder 11 erreichen kann oder beim erneuten Würfeln derselben Augensumme bevor er eine 7 zum Ausscheiden würfelt. Setzen die Spieler auf "Don´t Pass" dann gewinnen Sie, wenn der Shooter im ersten Wurf eine 2 oder 3 würfelt oder eine 7 fällt bevor er zwei Mal hinter einander dieselbe Summe werfen kann!
Darüber hinaus können Zusatzwetten auf die Chancen abgeschlossen werden. Dabei spricht man von "Odds Bets on Pass or Don´t Pass" welche von der Bank ohne Vorteil bezahlt werden, im Falle des Sieges versteht sich! Andere Zusatzwetten werden "Come" und "Don´t Come" genannt. Dabei wettet man auf den nächsten Wurf, dass eine 7 oder 11 kommt, bei "Dont Come", dass die gerade gewürfelte Augenzahl erneut kommt bevor der Shooter eine 7 würfelt.
Weitere Zusatzwetten sind von Casino zu Casino verschieden und können im Einzelfall erfragt werden. Je mehr Möglichkeiten man hat, desto komplexer wird Craps allerdings auch. Für einen unerfahrenen Spieler empfiehlt sich zunächst Craps ohne Zusatzwetten zu spielen, damit er den Überblick behalten kann!