Roulette

Roulette
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Roulette ist eines der bekanntesten Glücksspiele überhaupt. Ein Casino ohne Roulette ist einfach nicht denkbar, weil sich an ihm viele Spieler gleichzeitig mit Wetten beteiligen können. Je nach Höhe und Art des Einsatzes kann man ein Vielfaches seines Geldes wieder bekommen. Durch die fortschreitende Technik ist es seit einigen Jahren auch möglich Roulette in Online Casinos zu spielen, wodurch das Game für jeden von zu Hause aus greifbar geworden ist.
Geschichte des Roulette
Roulette (franz. = das kleine Rad) hat leider keinen genauen Ursprung, nur einige Theorien sind bekannt. Vielleicht waren es die Chinesen, die es in ihren Klöstern zu grosser Bekanntheit brachten, oder es waren die Römer mit ihren Streitwagen, deren Räder wie der kleine drehende Teller aussahen. Es könnte aber auch von einer Art Glücksrad aus dem 16. Jahrhundert abstammen und dabei wurde die drehende Scheibe einfach waagerecht aufgestellt und mit Höhen und Tiefen versehen.
Aus welcher Richtung auch immer das Roulette stammt, der Mathematiker Blaise Pascal brachte es auf den Punkt, denn er erfand das erste Roulette-Rad. Dieses entwickelte er eher zufällig während er auf der Suche nach einem Perpete-Mobile war, ein sich für immer bewegendes Gerät das ohne weitere Energiezugabe sich fortbewegen würde. In den englischen Geschichtsbüchern findet man die Verwendung eines Rades und einer Kugel als eine Art Glücksspiel namens "Roly Poly". Dieses wurde von den Adligen am Hofe 1720 gespielt, doch kurz darauf wurde das Glücksspiel verboten. Mit dem Spiel "Gerade-Ungerade" gelang es aber Beau Nash kurzzeitig das Gesetz zu umgehen und machte einen weiteren Schritt für das Roulette wie wir es heute kennen. Auch in Frankreich wurde das Glücksspiel eine Zeit lang verboten, bis man seinen gewinnträchtigen Faktor erkannte und wie er dem Staat zu finanziellem Aufschwung verhelfen konnte. Durch Prinz Charles von Monaco wurden die ersten Casinos legalisiert und der Adel traf sich regelmässig zu geselligen Runden in ihnen.
Durch die Blanc und Monte Carlo gelangte das Roulette auch nach Deutschland und die Null wurde als sehr wichtige Komponente hinzugefügt. Ohne die Null war der Vorteil für das Haus fast doppelt so hoch und pfiffige Mathematiker versuchten sich erst gar nicht am Spiel. Mit der Null und dem grösseren Vorteil für die Kunden wurde das Roulette immer beliebter und war von da an nicht mehr zu stoppen. Von Deutschland gelangte das Roulette wieder nach Frankreich und Prinz Charles von Monaco beauftragte Blanc mit dem Bau grosser Kasino Anlagen, wodurch auch das Interesse ausserhalb Frankreichs wuchs. Die Vereinigten Staaten kamen am Anfang des 19. Jahrhunderts mit Roulette das erste Mal in Kontakt. Durch den Goldrausch besassen viele Spieler grosse Mengen Geld und verzockten vieles davon an die Banken. Die Beliebtheit von Roulette nahm dann wieder etwas ab als neue Spiele wie Craps und Poker eingeführt wurden. Bei ihnen hatten die Casino Besucher die Möglichkeit mit Geschick und Talent zu gewinnen. Sie mussten nicht mehr ihr Glück in einer kleinen rollenden Kugel finden, sondern konnten das Geschehen und die Wetten aktiv beeinflussen. Dennoch gehört Roulette heute nachwievor zu den Standard-Spielen in jedem Casino und durch die Online Casinos bekommt Roulette wieder einen starken Aufschwung zu spüren, denn die Gewinne waren noch nie so gross wie heute!
Roulette Spielregeln
Bei Roulette können gleichzeitig bis zu 8 Spieler gegen die Bank/Haus antreten. Letzteres wird durch den Croupier repräsentiert, welcher auch die Kugel in das Rad wirft und die Wetten einsammelt, sowie den Gewinn verteilt. Für die Wahrscheinlichkeiten gilt zu beachten, dass Europäisches Roulette 37 Zahlen und Amerikanisches Roulette 38 Zahlen beinhaltet. Jeder der mitspielen möchte, muss sein Echtgeld gegen Chips umtauschen können. Viele Casinos vergeben unterschiedlich farbige Chips, damit beim Roulette die Wetten nicht verwechselt werden können. Nach dem Spielen werden die Chips wieder in echtes Geld umgetauscht.
Die Wetten werden gemacht bevor die Kugel in das sich drehende Rad geworfen wird. Dabei kann man auf einzelne Zahlen, Kombinationen, ganze Reihen oder auch nur auf die Farben Schwarz oder Rot wetten. Der Croupier sammelt alle Wetten ein und beginnt das Spiel. Er sagt an, welche Zahl gefallen ist und wer gewonnen hat. Die Gewinnverteilung ist zwischen den Roulette-Arten unterschiedlich. Allgemein gilt, dass für einfache Wetten mit 50:50 Chance der Einsatz als Gewinn ausgezahlt wird. Komplexere Wetten werden anhand ihrer Wahrscheinlichkeiten ausgeschüttet. So kann man z.B. beim Wetten auf eine gesamte Reihe mit 12 Zahlen das Dreifache seines Einsatzes wieder bekommen, inklusive seines Einsatzes!